Das letzte Rennen der Women Cup Meisterschaft 2018 startete und endete am Samstag in Cournillens. Die Strecke gefiel mir sehr gut, ich fühlte mich ebenso wohl auf dem Bike.

Im Zeittraining konnte ich mir die Best Zeit sichern, was mir ein gutes Gefühl verlieh.

Der Start zum 1. Lauf verlief mittelmässig, in der ersten Kurve war ich an dritter Position und konnte mich aber rasch auf die zweite Position absetzen und verfolgte dicht die erst Platzierte. Vom Anfang bis am Schluss hatten wir ein hartes Rennen, ich gab alles was ich konnte. Wir fuhren den gesamten Lauf so, als es nur uns auf der Strecke gäbe. Im Ziel musste ich mich leider mit 1.4 Sekunden geschlagen geben. Ab diesem Zeitpunkt rutschte ich in der Meisterschaft vom 1. Rang auf den 2. Rang mit 1 Punkt Rückstand.

Der Start zum 2. Lauf verlief schon ein wenig besser, ich war gleich an zweiter Position und versuchte wieder alles um zu überholen. Ich hatte mehrere Angriffe, welche leider nicht reichten um zu Überholen. In der letzten Runde, wenige Kurven vor dem Ziel hatte ich wieder einen Angriff, welcher leider auch nicht reichte. So musste ich mich auch in diesem Lauf geschlagen geben. Das Ziel und der Traum vom Women Cup Champion zerplatzte.

Nun muss ich den Vize-Titel akzeptieren.!
Es war eine sehr harte und nicht einfache Saison für mich. Schon vor dem Wintertraining musste ich den Karpaltunnel an meiner linken Hand operieren lassen. Anfangs machte es mir bedenken, ob ich über den Winter genügend trainieren kann. Es verlief jedoch mehr oder weniger alles nach Plan, was mich dann auch trainieren liess. Jetzt bin ich sehr froh, diese Operation gemacht zu haben. Das erste Rennen, was zugleich mein Heimrennen war, verpatzte ich ziemlich. Diese verpatzen Punkte „hätten mir eventuell den Titel jetzt gebracht“. Danach hatte ich immer wieder Höhen und Tiefen. Ich steckte mitten in den Vorbereitungen der Lehrabschlussprüfungen, was mir nicht immer einen freien Kopf an den Rennen bewahrte. Als ich dann anfangs Juli den Brief bekam, dass ich meine Lehre erfolgreich bestanden habe, ging es auch im Motocross wieder eher aufwärts. Ich konnte mich so wieder auf das Fahren konzentrieren und war nicht mit den Gedanken bei der LAP.

So muss ich im gross und Ganzen sagen, ich habe immer mein Bestes gegeben, versuchte aus den verpatzen Punkten das Beste zu machen und kämpfte bis zum Schluss. Leider reichte es mir jetzt nicht für den Titel, was für mich und Marcelo gerade schmerzhaft ist. Ich, die Sponsoren und vor allem Marcelo hat so vieles für dieses Ziel investiert.

Nun versuche ich die Fehler zu analysieren, um mich schon bald auf die nächste Saison vorzubereiten.

Danke Marcelo 1000mal für ALLES 

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